HeartChor Saar rockte die AWO Residenz Zur Alten Mühle in Marpingen

HCS-AWO-Marpingen-190608-016

Höhepunkt war am 8. Juni 2019 der Bob Dylan Song „Forever young“ mit Live-Gitarrenbegleitung

Zunächst war es allen doch noch ein wenig mulmig, als sich die Seniorinnen und Senioren des HeartChor Saar auf die Reise zu ihrem Auftritt anlässlich des 25-jährigen Bestehens der AWO-Seniorenresidenz „Zur Alten Mühle“ in Marpingen machten. Der Grund: sie mussten dieses Mal erstmals ohne ihren Chorleiter Rouven Wildegger Bitz auskommen, der die rockigen Ladies und coolen Boys seit nunmehr zehn Jahren bei den wöchentlichen Proben mit viel Engagement,  Einsatz und fachlichem Knowhow ununterbrochen betreut und letztlich zu jenem Klangkörper geformt hat, der auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt und gefragt ist.

Die kurzfristig gefundene Chorleiter-Ersatzlösung konnte nicht besser gelingen als wie mit dem landesweit anerkannten und beliebten Profi-Musiker Christian Conrad. Der Gitarrist selbst war im Trio – zusammen mit seinen Kollegen Jochen Lauer (Bass) und Patrick Weber (Schlagzeug)  –  quasi ein „Mann der ersten Stunde“, als der HeartChor Saar 2008, damals vom Verein „Denkwerkstadt“, als Projekt aus der Taufe gehoben wurde.

Hochkonzentriert spulten die Sängerinnen und Sänger ihr vielseitiges Programm, das aus englischen und deutschen Songs besteht, die aber alle in deutscher Sprache und teilweise „uff saarländisch“ gesungen werden, mit Titeln von Status Quo über AC/DC, Rammstein, Klaus Lage, den Toten Hosen, den Ärzten, Unheilig, bis Geier Sturzflug, Kid Rock, Drafi Deutscher, Westernhagen, BAP oder Udo Jürgens ab und animierten damit ihre Zuhörer zu fast frenetischem Beifall.

Höhepunkt des rund zweistündigen Gigs war zweifelsohne aber der Bob Dylan Song „Forever Young“, mit dem der HeartChor Saar seine sängerische Laufbahn startete. Chorleiter Christian Conrad ließ es sich in Marpingen nicht nehmen, diesen für den Chor ganz besonderen Song mit seiner Gitarre live zu begleiten und damit an die Anfänge im Jahre 2008 zu erinnern.

Text Helmuth Bock, Foto © Helmuth Bock

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